Rückblick 2013

Winter

Indem sie einige Stunden nach der Zeit in Baden eintrudelten, strapazierten die Walliser Gäste die schier endlose Geduld des Organisationskollektivs. Mit zweistündiger Verspätung wurde der Soundcheck abgeschlossen und die Konzerte begonnen. «Del.Phi» hatte nur noch eine knappe halbe Stunde Zeit, um seine Platten aufzulegen, bevor die Polizeistunde eingeläutet wurde. Nichtsdestotrotz: Im Merkker wurde einmal mehr ein rauschendes Fest gefeiert.

Programm: Olgas Bagasch; Edit Presents; Fleuve Congo; Del.Phi

 

Sommer

«Härzlich Willkomme am Festival des Arcs!» Die beiden Musiker «de Roesch und de Roche», zwei langjährige Gefährten des Festival des Arcs, kreierten den Ohrwurm der uns ab 2013 jedes Jahr aufs neue verfolgt.

Einer der Schwerpunkte von 2014 lag in der Optimierung und Verschönerung des Geländes. Vieles veränderte sich: Zu den bisherigen Bauten gesellte sich ein Zirkuszelt auf der Wiese hinter dem Chaï-Zelt. Der Infostand präsentierte sich in einem eigenen Häuschen. Am Hang entstanden die ersten Bauten. Sofas auf nivellierten Terrassen wurden aufgestellt. Das Chaïzelt erhielt einen zweiten Mast und damit mehr Platz vor der Zeltbühne. Eine charmant gestaltete, mobile Caipirinha-Bar brachte Cocktails zum Publikum. Ein «Chrütergärtli» bereicherte mitgebrachtes Essen und Festivalküche mit frischen Kräutern. Das Kassenhäuschen erhielt einen neuen Auftritt, gestaltet durch den Ehrendinger Spraykünstler «MadArt», der dem Festival des Arcs in einer Panorama-Sprayerei im Dorfzentrum gleichzeitig ein Denkmal setzte.

Der Zielsetzung, das Publikum mit Unerwartetem, Unbekanntem und Andersartigem zu konfrontieren, wurde das Programmteam des Festival des Arcs schon länger gerecht. 2013 wollte sich das Organisationskollektiv umgekehrt vom kreativen Potenzial der Gäste überraschen lassen: Am Empfang erhielten sämtliche Besucher*innen eine kleine Holzlatte, die sie an einer stetig wachsenden Skulptur anbringen sollten. Eine Skulptur, die in der Nacht vom Samstag, angereichert mit Pyroeffekten und musikalisch untermalt durch das Westschweizer Schlagzeugduo «Tchakatakapam», als gigantisches Feuerspektakel abgefackelt wurde.

Freitags war es noch schlammig, am Samstag folgte ein strahlend schöner Tag; perfekt für den Kindernachmittag, welcher von Jahr zu Jahr beliebter und belebter wurde.

Angespornt durch einen Petzi-Event und durch die bewundernswerte Arbeit der Freund*innen vom «Schlauer Bauer»-Festival machte sich das Organisationskollektiv Gedanken zur Barrierefreiheit am Festival des Arcs. Schwierigkeiten wurden insbesondere bei der Zeltplatzwiese und den Toiletten geortet. Die Nachbar*innen der Gipsgrubengenossenschaft stellten daraufhin eine geräumige Toilette zur Verfügung, die ohne Treppen erreicht werden kann.

In der Aargauer Zeitung wurde über das Nachhaltigkeitskonzept des Festivals berichtet: «Mit Sack und Pack wandern die Besucher in die Ehrendinger Gipsgrube oder lassen sich von der Bushaltestelle per Shuttlebus aufs Gelände chauffieren. Andere reisen mit dem Fahrrad an. Diese Geisteshaltung zeigt sich auch in anderen Bereichen. Raucher erhalten an der Kasse ein Filmdöschen, um darin ihre Zigaretten auszudrücken. An der Bar und an den Essständen wird mit Mehrweggeschirr gearbeitet. An den Abfallstationen können Besucher Glas, Pet und Alu getrennt entsorgen.»

Programm: Mirco Schifferle; Pamplona Grup; Les Mât Dam’s; Vendredi Soir Swing; Erwin Stereo; Dubarray; Dirty Purple Turtle; DJ Ostkost; Spielparcours; Emmanuel Dietz; De Roesch und De Roche; Tanzimpro; Tchakatakapam Duo; Zéphyr Combo; Vier im Baum; Troimer; Dixkson and the Stone Family; Nachtfalter; Wooden Travel; Zéro Talent; DJ Zart Strom; DJ Isus

 

Medienberichte

Rundschau: Ehrendinger Open Air Saison
Aargauer Zeitung: Festivalfans kommen bereits jetzt auf ihre Kosten
Rundschau: Ehrendinger Open-Air Saison
Aargauer Zeitung: Open Air Festival des Arcs
Aargauer Zeitung: Ueberraschend und anders
Aargauer Zeitung: Weg vom Einheitsbrei
Aargauer Zeitung: 14. Festival des Arcs
Rundschau: Openair in der Gipsgrube